Staubsaugerroboter sind mittlerweile auf dem besten Weg dazu, einen ähnlich hohen Stellenwert im Haushalt einzunehmen wie Spülmaschinen oder Wäschetrockner – und das nicht ohne Grund: Ein Staubsaugerroboter nimmt seinem Besitzer einen großen Teil der üblichen Hausarbeit ab, und das im besten Fall sogar noch während man selbst außer Haus ist.

Die Auswahl an Staubsaugerrobotern ist dabei mittlerweile enorm und in nahezu jedem Preissegment sind die praktischen Alltagshelfer zu finden. Selbstverständlich bringt jedes Modell unterschiedliche Funktionen mit. Als besonders praktisch haben sich dabei Saugroboter mit Raumerkennung erwiesen.

Die Saugroboter von iRobot sind dabei seit mehreren Jahren deutliche Spitzenreiter auf ihrem Gebiet. Während andere Firmen nebenbei auch noch Toaster, Kühlschränke, Haartrockener und Co. produzieren, so fokussiert sich iRobot voll und ganz auf die Entwicklung von elektronischen Haushaltshelfern.

Doch wie genau funktionieren diese Modelle, was sind die Vorteile eines Saugroboters mit Navigation und womit können Saugroboter mit Raumerkennung im Test punkten? Diesen und weiteren Fragen gehen wir hier auf den Grund!

 

Unser Tipp: Der iRobot i7

 

Wie funktionieren herkömmliche Staubsaugerroboter?

Staubsaugerroboter ohne Raumerkennung, die teilweise schon für kleines Geld zu haben sind, funktionieren nach dem Chaos-Prinzip: Die kleinen Haushaltshelfer machen sich von ihrer Station aus willkürlich auf den Weg und ändern ihre Richtung in zufälligem Winkel, sobald sie auf ein Hindernis stoßen. Dieses Konzept birgt einige Nachteile: Abgesehen von Schäden am Gerät oder an Möbeln, die beim Anstoßen des Roboters entstehen können, fährt das Gerät den Raum zufällig ab. Auf diese Weise werden beispielsweise bereits gereinigte Stellen mehrmals behandelt, während andere Bereiche des Raumes „leer ausgehen“.

 

Wie funktionieren Saugroboter mit Raumerkennung?

Saugroboter mit Raumerkennung scannen den Raum bei ihrer ersten Tour und „merken“ sich die Hindernisse, auf die sie dabei stoßen. Hierfür fährt der Staubsaugerroboter durch den festgelegten Bereich und misst mithilfe von Lasern oder teilweise durch die Verwendung von Kameras die Größe und Anordnung der freien Bereiche aus, die später gereinigt werden sollen. Dabei werden nicht nur die einzelnen Räume mit ihrer Größe vermessen, sondern auch Hindernisse werden gespeichert und umfahren. Auf diese Weise werden Kollisionen auf ein Minimum reduziert und der Saugroboter kann die effizienteste Route durch die zu reinigenden Bereiche festlegen.

Der iRobot i7 ist mit Hinblick auf eine besonders präzise Raumerkennung entwickelt wurden.

Hier ein kurzer Einblick in die Sensorik:

 

 

Welche Sensoren können zum Einsatz kommen?

Hersteller verbauen in ihren Saugrobotern Sensoren, die verschiedene Funktionen erfüllen. So verhindert der Kollisionssensor den Zusammenstoß mit Wänden und Möbeln und er erkennt darüber hinaus teilweise auch Treppenabsätze und Türschwellen. Die Orientierung des Geräts geht indes mithilfe einer Kamera vonstatten, die es dem Saugroboter ermöglicht, parallele Bahnen im Raum zu fahren, wodurch eine besonders effiziente Arbeitsweise sichergestellt wird. Durch einen Laser-Scanner wird schließlich eine Karte der Räumlichkeit angelegt, in der Wände und Hindernisse aufgeführt sind.

 

Saugroboter mit Navigation: Vorteile im Detail

Nimmt man Saugroboter mit Raumerkennung im Test genauer unter die Lupe, merkt man schnell, dass die Geräte im Vergleich zu ihren „chaotischen“ Konkurrenten durch verschiedene Vorteile überzeugen. In erster Linie gehört dazu das geringe Risiko für Kollisionen und damit verbundene Schäden am Gerät oder den Möbeln. Darüber hinaus haben Saugroboter mit Navigation ihren Job in der Regel erheblich schneller erledigt als Konkurrenzmodelle, da sie ihre Bereiche sinnvoll abarbeiten, statt mehrmals über dieselben Stellen zu saugen. Verbunden hiermit ist zudem ein geringerer Stromverbrauch.

Als Vorteil lässt sich darüber hinaus aufführen, dass ein Saugroboter mit Raumerkennung im Test durch eine besonders gründliche Arbeitsweise glänzen kann: Da das Gerät die Räume kartografiert und Stück für Stück abfährt, werden im Gegensatz zur chaotischen Navigation alle Bereiche in gleicher Intensität gereinigt. Schließlich überzeugen Saugroboter mit Raumerkennung im Test durch vielfältigere Programmierungsmöglichkeiten: Aufgrund der ausgefeilten Navigation kann man die Saugroboter mithilfe von Apps oder Smart-Home-Systemen besonders gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

 

Welche Einstellungen sind möglich?

Nicht alle Programmierungen, mit denen Staubsaugerroboter aufwarten können, sind ausschließlich für Modelle mit Navigation verfügbar. So kann man mittlerweile bei nahezu jedem Staubsaugerroboter beispielsweise die Laufzeit festlegen – selbstverständlich erweist sich diese Funktion jedoch bei Modellen mit Navigation in der Regel als sinnvoller. Aufgrund der effizienteren Arbeitsweise von Saugrobotern mit Navigation können diese in einer kurzen Laufzeit ein größeres Gebiet abfahren als ein Modell ohne Raumerkennung, welches mehrmals hintereinander dieselbe Stelle behandelt.

Saugroboter mit Raumerkennung lassen sich darüber hinaus besonders gut an die heimischen Gegebenheiten anpassen. So lassen sich die Geräte mit Fernbedienung, per App oder auch über die Sprachsteuerung von Smart-Home-Systemen teilweise sehr umfassend einrichten. Auf diese Weise können bestimmte Räume oder Objekte mithilfe von virtuellen Wänden oder Magnetstreifen auf dem Boden abgegrenzt werden. Als Gegenstück dazu kann man zudem teilweise auch einzelne Zonen priorisieren – gerade Flur, Küche oder Esszimmer sollten vom Staubsaugerroboter in der Regel häufiger behandelt werden als beispielsweise das Schlafzimmer.

Indem man den Saugroboter über eine Smartphone-App steuert, kann man auch von der Arbeit oder im Urlaub nachvollziehen, wann und wo das Gerät bereits aktiv war oder Änderungen an festgelegten Routen und Einstellungen vornehmen.

 

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So sieht die Raumerkennung per App aus! Quelle: Amazon

 

Worauf sollte man beim Vergleich achten?

Möchte man Saugroboter mit Raumerkennung im Test unter die Lupe nehmen, sollte man dabei verschiedene Faktoren beachten.
In erster Linie sollte man dabei den Aufbau des Geräts beachten. Dabei gilt: Je flacher das Gerät, desto besser. Eine Höhe von weniger als 10 Zentimetern gewährleistet, dass der Roboter auch unter Möbel gelangt und somit besonders effizient reinigt. Der Aufsatz sollte darüber hinaus die gesamte Breite des Geräts einnehmen, um eine möglichst große Fläche abzudecken – Bürsten an den Außenseiten des Geräts ermöglichen es dem Saugroboter zusätzlich, Wandbereiche und Ecken zu reinigen.

Auch die Reichweite und das Füllvolumen sind bei einem Saugroboter mit Raumerkennung im Test von Interesse. Die Reichweite lässt sich mithilfe der Amperestunden (Ah) des Akkus ermitteln: Je höher der Wert, desto länger am Stück kann das Gerät arbeiten. In der Regel liegt die Laufzeit der meisten Saugroboter zwischen 45 und 120 Minuten. Damit verbunden sind Ladezeiten zwischen drei und fünf Stunden.

Das richtige Füllvolumen ist schließlich von den Gegebenheiten zu Hause abhängig: Sollen nur kleinere Flächen gereinigt werden, genügt ein Füllvolumen von etwa 300 Millilitern. Soll der Staubsauger Roboter mit Raumerkennung stattdessen eine größere Fläche ohne ständige Leerungen abarbeiten können, sollte man auf ein Gerät mit einem Fassungsvermögen von ca. 700 Millilitern setzen.

Auch die Lautstärke ist bei einem Staubsauger Roboter mit Raumerkennung ein wichtiger Faktor im Test. Laut EU-Verordnung 666/2013 dürfen neue Geräte seit 2017 über einen Schallpegel von maximal 80 Dezibel verfügen. Leise Geräte bieten einen Schallpegel von unter 65 Dezibel – damit sind sie in etwa so laut wie ein normales Gespräch. Staubsaugerroboter mit einer Lautstärke unter 50 Dezibel sind indes ungefähr mit der Lautstärke von Vogelgezwitscher vergleichbar.

Allergiker sollten darüber hinaus auf die Einstufung des verbauten HEPA- oder ULPA-Filters achten, da feine Partikel wie Milben, Pollen oder Tierhaare von den Saugrobotern aufgewirbelt und im Raum verteilt werden können. Ab HEPA-Stufe 13 sind Filter allergikertauglich. Diese filtern 99,95 Prozent der Partikel – bei HEPA-Stufe 14 sind es 99,995 Prozent und ein ULPA-Filter der Stufe U17 filtert sogar 99,999995 Prozent der Partikel.

 

Unser Tipp: Der iRobot i7

Der Saugroboter mit Raumerkennung Test hat gezeigt, dass der iRobot i7 in vielen Punkten zu überzeugen weiß. Der schicke Haushaltshelfer sammelt mithilfe der vSLAM-Navigationstechnologie über 230.400 Datenpunkte und verarbeitet diese mit einem 1,3 GHz Quad-Core-Prozessor. Die Dirt-Direct-Sensoren ermöglichen es dem Roboter zudem, die am stärksten verschmutzten Bereiche zu erkennen und diese besonders gründlich zu reinigen.

Der iRobot i7 ist zudem in der Lage, den Ladeprozess selbstständig zu starten und die Reinigung im Anschluss ohne neue Programmierung fortzusetzen, bis der Reinigungsvorgang komplett abgeschlossen ist. Erleichtert wird das Ganze darüber hinaus über die Möglichkeiten, bestimmte Räume oder Bereiche per Alexa oder über die App mithilfe der WLAN-Funktion und der iRobot-HOME-App direkt anzusteuern.

Als Saugroboter mit Raumerkennung erstellt der iRobot i7 bei jeder Reinigung einen Raumplan. Wurde eine Fläche einige Male gereinigt, wird vom Gerät eine Smart Map erstellt, die daraufhin in verschiedene Räume unterteilt werden kann.

 

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